Sana Krankenhaus Gerresheim

Darmzentrum

Jedes Jahr erkranken über 70.000 Menschen in Deutschland an einem Darmkrebs, damit zählt dieser Tumor zu den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen überhaupt. Obwohl Darmkrebs als eine der wenigen Krebsarten durch geeignete Vorsorge vermeidbar wäre sterben in Deutschland etwa 27.000 Menschen jährlich an den Folgen dieser Tumorerkrankung. Daher hat die Behandlung des kolorektalen Karzinoms an unserer Klinik bereits seit vielen Jahren einen herausragenden Stellenwert. Viele Patienten geben hierüber Zeugnis ab www.klinikbewertungen.de .

Die Kooperationspartner im Gesundheitswesen – Politik, medizinische Fachgesellschaften, Kostenträger – haben erkannt, dass gerade die Behandlung eines derart häufigen Tumors auf höchstem Qualitätsniveau erfolgen muss. Unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft wurden in der jüngsten Vergangenheit die Bedingungen dafür geschaffen, dass sich die Behandlungspartner unter strengen Vorraussetzungen zu Darmzentren formieren können.

Erkundigen Sie sich auf den folgenden Seiten über Darmkrebs und unser Darmzentrum, bei Bedarf wenden Sie sich gerne persönlich an mich.

Das Konzept

Die Behandlung des Darmkrebses hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor der alleinigen Operation weiterentwickelt, hin zu einer  interdisziplinären, ganzheitlichen Behandlung. Viele verschiedene Fachdisziplinen sind heute erforderlich, um  einen optimalen Behandlungserfolg zu gewährleisten. Eine Expertenkomission gibt auf dem Boden aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse Leitlinien heraus, nach denen die Behandlung des Darmkrebses idealerweise erfolgen soll (S3-Leitlinien, http://leitlinien.net/).

Die Herausforderung besteht darin, alle  Partner in fest vorgegeben Pfaden miteinander zu vernetzen, ohne die individuellen Patientenbelange zu vernachlässigen. Dies ist eines der wesentlichen Ziele eines Darmzentrums.

Auch die medizinische Behandlungsqualität ist messbar! Untrennbare Voraussetzungen zur Anerkennung als Darmzentrum ist die fortlaufende Dokumentation der Ergebnisqualität, die auch in Bezug zu bestimmten Anforderungen gesetzt wird (benchmarking). Hierzu zählt auch, dass eine bestimmte Mindestmenge an jährlich therapierten Patienten nicht unterschritten wird.

Darmkrebsbehandlung ist nicht allein auf das Krankenhaus beschränkt. Gerade die Vorsorge, die meistens im ambulanten Bereich stattfindet, oder auch die Nachsorge nach einer Operation sind wichtige Eckpfeiler eines Darmzentrums, die durch Kooperationsverträge mit niedergelassenen Kollegen verbindlich vereinbart werden müssen. Dies betrifft ebenfalls die  Öffentlichkeitsarbeit und Information der asymptomatischen Bevölkerung.
Erst seit wenigen Jahren bietet die sehr renommierte Deutsche Krebsgesellschaft ein Zertifizierungsverfahren an, in dem alle Aspekte der Darmkrebstherapie eines Zentrums auf den Prüfstand kommen. Diese werden nicht nur anhand von Zahlen und Konzepten kontrolliert, sondern auch durch vor Ort-Begehungen und unabhängige Inaugenscheinnahme.
Die Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität eines Darmzentrums wird jährlich durch externe Gutachter der Deutschen Krebsgesellschaft überprüft. Nur so wird kontinuierlich sichergestellt, dass die Therapie stets aktuell und auf höchstem Niveau erfolgt.

Die Sana-Klinken Düsseldorf-Gerresheim haben sich dieser Herausforderung gestellt und wurden im September 2008 als erste Klinik des Großraumes Düsseldorf  von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Sie werden daher von ihr als einzige Klinik offiziell in der Landeshauptstadt zur Darmkrebsbehandlung empfohlen (www.krebsgesellschaft.de).

Sprechen Sie uns an

Christoph Heidenhain
PD Dr. med. Christoph Heidenhain

Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Allgemeine- und spezielle Viszeralchirurgie und Facharzt für Gefäßchirugie

Tel.: 0211 2800-86080
Fax: 0211 2800-958

Sekreteriat
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petraclaudia.heuwind@sana.de