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Ambulanzen und Sprechstunden

  • Ambulanz für Epilepsie

    Sprechzeiten nach Vereinbarung

    Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, der Erkrankungsbeginn liegt häufig im Kindesalter. Die Diagnostik und Behandlung kindlicher Epilepsien stellt einen der Schwerpunkte unseres Zentrums dar. In der Tradition des Gründers des KNZ, Professor Dr. G. Gross-Selbeck, bieten wir eine hochqualifizierte interdisziplinäre epileptologische Betreuung , wir sind als Epilepsiezentrum von der Internationalen Liga gegen Epilepsie anerkannt. Die kontinuierliche Begleitung, die Aufklärung und Schulung unserer Patienten und ihrer Familien sind uns ein besonderes Anliegen. Wir bieten Eltern- und Kinderkurse des FAMOSES-Programms an. Die technische Ausstattung umfasst Video-EEG, MRT (in Kooperation) sowie stationär eine nächtliche Anfallsbeobachtung mittels Infrarotkamera, Langzeit-EEG, 24h-Video-EEG-Monitoring.

  • Ambulanz für Kinder mit Auffälligkeiten in der Entwicklung und im Verhalten

    Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Manchmal zeigen sie Verhaltensweisen, die Eltern und Erzieher beunruhigen. Nicht immer steckt dahinter eine behandlungsbedürftige Störung, es ist aber wichtig, eine solche frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der Abklärung erfolgt eine kinderärztliche Vorstellung, je nach Fragestellung werden zusätzliche Untersuchungen bei den Therapeutinnen des Zentrums oder apparativer Diagnostik stattfinden. So entsteht ein Bild des Kindes, das gemeinsam mit den Eltern besprochen wird. Die notwendigen Therapien werden erläutert, die unter Umständen auch in unserem Haus erfolgen. Die Störungen des Kontakts und die häufige Verdachtsdiagnose Autismus werden gemäß des aktuellen wissenschaftlichen Standards abgeklärt.

  • Ambulanz für Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter

    Sprechzeiten nach Vereinbarung

    Kindliche Kopfschmerzen stellen ein häufiges Problem dar. Die Klärung der Ursachen und die medizinische, psychologische und physiotherapeutische Behandlung erfolgen in unserem Zentrum in enger Kooperation der verschiedenen Berufsgruppen. Neben Beratung und medizinischer Therapie führen wir seit 2001 erfolgreich das verhaltenstherapeutische Gruppentraining „Stopp den Kopfschmerz“ durch. Ziel des Kursprogrammes für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren ist es, möglichst noch vor einer Chronifizierung des Schmerzes zu intervenieren.  Die Betroffenen erlernen Selbsthilfestrategien im Umgang mit und zur Vorbeugung gegen die Kopfschmerzen.

  • Ambulanz für Bewegungsstörungen und Cerebralparesen

    Sprechzeiten nach Vereinbarung

    Bewegungsstörungen bei Kindern können durch Krankheiten der Muskeln, der peripheren Nerven, des Rückenmarks oder des Gehirns verursacht werden. Die Behandlung und Betreuung von Kindern mit Bewegungsstörungen und Cerebralparesen stellen hohe Anforderungen an die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kinderneurologen, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Kinderorthopäden und Hilfsmitteltechnikern. Die verschiedenen Berufsgruppen arbeiten in unserem Zentrum eng und koordiniert zusammen, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Seit vielen Jahren führen wir auch Botulinumtoxin-Behandlungen durch. Wir arbeiten eng mit verschiedenen Sanitätshäusern, Schulen und niedergelassenen Therapeuten zusammen. In der Therapie steht verschiedenen Hilfsmitteln auch eine Kletterwand zur Verfügung. Ein besonderes Therapieangebot besteht in der Forced-useTherapie, einer sehr effektiven Methode zur Verbesserung der Handfunktion bei Kindern und Jugendlichen mit Halbseitenlähmung (Hemiparese).

  • Ambulanz „Von 0 bis 3“ für Säuglinge und Kleinkinder mit Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen und Verhaltensproblemen

    Sprechzeiten nach Vereinbarung

    In den ersten drei Lebensjahren gibt es bei fast jedem Kind Zeiten, in denen es viel weint, schwer zu beruhigen ist oder schlecht schläft und wenig Nahrung zu sich nimmt. Normalerweise gehen diese Phasen schnell vorüber. Bei etwa 15 bis 20% aller Säuglinge und Kleinkinder zeigen sich , dass die Eltern ernsthaft besorgt sind und das Miteinander von Eltern und Kind beeinträchtigt ist.

    Im 1.Lebensjahr sind es am häufigsten exzessives Schreien, chronische Unruhe, („Schreibabys“), Schlafstörungen und Fütter- und Gedeihstörungen, im 2.Lebensjahr erweitern sich die Probleme auf Trennungsängste, ausgeprägte Autonomiebestrebungen („Trotz“) und/ oder Geschwisterrivalität.

    In einem ausführlichen Gespräch versuchen wir, die problematischen Situationen zu klären, sprechen über Ihre damit verbundenen Sorgen, geben Informationen und Hinweise und setzten eventuell Videoaufnahmen ein, um Verhalten und Reaktionen gemeinsam anschauen zu können.

  • Ambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)

    Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen sind die häufigsten Verhaltensstörungen des Kindes- und Jugendalters. Auffälligkeiten in Aufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität können als Symptome unterschiedlicher Ursachen auftreten und bedürfen einer sorgfältigen diagnostischen Abklärung. Neben einer differenzierten ärztlichen und (neuro-)psychologischen Untersuchung u.a. der Aufmerksamkeitsleistungen bieten wir die Behandlung des ADHS nach einem multimodalen Konzept an: Elterntraining, Kindertraining zur Förderung von sozialer Kompetenz und der Konzentration, medikamentöse Therapie.

  • Ambulanz für Ticstörungen

    Ticstörungen einschliesslich des Gilles-de-la-Tourette-Syndroms führen nicht selten zu diagnostischer und therapeutischer Unsicherheit. Nach sorgfältiger Anamnese und Abklärung der Differentialdiagnosen werden Patienten und Eltern über das Störungsbild, die möglichen pharmakologischen und die verhaltenstherapeutischen Behandlungsoptionen ausführlich beraten.

Epilepsie bei Kindern
Große Fortschritte in Diagnostik und Therapie der kindlichen Epilepsie.