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Die Geburt

Die geburtshilfliche Abteilung des Sana-Krankenhauses Gerresheim betreut gesunde Schwangere, die ab der 36. Schwangerschaftswoche bei uns Ihr Baby gebären können. Dabei steht eine individuelle Geburtsbegleitung im Vordergrund. Es ist uns wichtig, die werdende Mutter in Ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen. Dazu stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, um die Wehenarbeit und den Geburtsprozess zu erleichtern.

Im Kreißsaal begleitet Sie die Hebamme, die sie während der Wehen unterstützt und die normale vaginale Geburt anleitet. Die Gynäkologin bzw. der Gynäkologe wird von der Hebamme zur eigentlichen Geburt gerufen oder bereits vorher bei Komplikationen.

Das Team der Gynäkologen und Frauenärzte trägt zu einer familiären Atmosphäre bei, die schnell Vertrauen und Sicherheit schenkt. Die Sicherheit, auch im Notfall, ist durch den vorhandenen Operationssaal und der jederzeit verfügbaren Anästhesie gewährleistet.

In unserer Frauenklinik sind nämlich zu jeder Tages- und Nachtzeit, also 24 Stunden rund um die Uhr, sowohl eine Hebamme, ein Gynäkologe und ein Anästhesist vor Ort anwesend.

Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz drei Bereiche rund um das Thema Entbindung näher bringen: die vaginale Geburt, den Kaiserschnitt und die Möglichkeiten zur Geburtserleichterung.

  • Die vaginale Geburt

    Die natürliche Form der Geburt ist die vaginale Geburt, oder auch Spontanpartus genannt. Hierbei kommt das Kind nach Eröffnung des Muttermundes durch die Wehentätigkeit und nach erfolgtem Blasensprung durch die Scheide auf die Welt. In der Regel geschieht dies zuerst mit dem kindlichen Köpfchen, der Körper folgt nach. Damit dies passieren kann vollführt das Kind bei seinem Weg durch das mütterliche Becken eine komplizierte Drehbewegung.  Sobald das Kind geboren ist, fängt es an zu atmen. Es schreit kräftig durch und macht somit direkt auf sich aufmerksam.

    In unserer familienfreundlichen Geburtshilfe möchten wir direkt nach der Geburt die Beziehung zwischen Mutter und Kind fördern und führen ein sogenanntes „Bonding“ durch. Das Neugeborene kommt direkt nach der Geburt auf die warme Haut der Mutter am Bauch oder der Brust. Mutter und Kind können sich ungestört kennenlernen und kuscheln. Das Kind wird dann abgenabelt. Danach kann der Mutterkuchen noch auf die Welt kommen.

    Durch die Geburt begleitet sie die Hebamme. Sie unterstützt Sie im Kreißsaal und begleitet die Schwangere während der Wehen, hilft bei der Atmung und leitet die normale Geburt an, der Arzt wird von Ihr zur Geburt gerufen oder bei Komplikationen. Um den normalen Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen werden alternative Methoden von der Hebamme eingesetzt. Dies können je nach Verlauf die Homöopathie, die Aromapflege oder die Akupunktur sein.

    Dazu, in welcher Position Sie das Baby gebären, können Sie Wünsche äußern. Im Kreißbett können Sie in Rücken-, Seitenlage oder im Vierfüssler-Stand  entbinden. Auch eine Geburt auf dem Geburtshocker ist möglich.

    Als erste Klinik Düsseldorfs richteten wir einen Kreißsaal mit einer für Wassergeburten zugelassenen Badewanne (Bensberger Modell) ein. So können wir auf die längste Erfahrung bei Wassergeburten im Düsseldorfer Raum zurückblicken.

    Hier haben die werdenden Mütter die Möglichkeit unter dem entspannenden Einfluss des warmen Wassers die Beschwerden, die unter einer Geburt auftreten können, leichter zu ertragen. Durch die schmerzlindernde Wirkung des Bades verkürzt sich die Geburt merklich und die werdende Mutter ist aufgrund der kürzeren Wehendauer bei der Geburt des Kindes dann nicht so sehr erschöpft.
    Daneben werden die klassischen, unterstützenden Mittel, wie der Petsy-Ball, Geburtshocker und das Seil regelmäßig bei den Geburten eingesetzt. Als einzige Klinik Düsseldorfs finden sie bei uns das Geburtsrad (Romarad), in dem die Gebärende sich ihre ganz individuelle Geburtposition selbst wählen kann, um so den Geburtsablauf zu forcieren und zu erleichtern.
    Eine ambulante Geburt ist in unserem Hause auch möglich. Wenn alles in Ordnung ist können Sie nach einer gewissen Überwachungszeit am Tag der Geburt wieder nach Hause gehen.

  • Der Kaiserschnitt

    In manchen Fällen kommt eine normale, vaginale Geburt nicht in Frage: sei es weil das Kind eine falsche Lage vor Einsetzen der Wehen einnimmt, es zu einem Geburtsstillstand während der Geburt kommt oder die Schwangere eine vaginale Geburt nicht wünscht.

    Wenn dann ein Kaiserschnitt – im Fachjargon Sectio caesarea – durchgeführt wird, führen wir in unserer Klinik einen sogenannten „sanften“ Kaiserschnitt in der Modifikation nach Misgav-Ladach durch. Außer im Notfall ist die Schwangere bei der Kaiserschnittentbindung wach, Schmerzen werden jedoch durch eine Spinalanästhesie oder eine PDA nicht verspürt. Sie bekommen dadurch mit wie Ihr Baby auf die Welt kommt und das erste Mal schreit.

    Ein Bonding ist im Operationssaal leider nicht möglich, die Aufgabe kann aber durch den frisch gebackenen Vater übernommen werden.

    Im Notfall ist ein Kaiserschnitt zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Diese Sicherheit ist durch den vorhandenen Operationssaal und der 24-Stunden Anwesenheit der Anästhesie gewährleistet. Bei Bedarf kann der Anästhesist zu jeder Zeit in den Kreißsaal gerufen werden.

  • Methoden zur Geburtserleichterung

    Für die moderne Schmerzerleichterung während der Geburt Ihres Kindes stehen Ihnen viele verschiedene Methoden zur Verfügung.

    Die PDA- Methode (Peridualanästhesie)  ist ein regionales Betäubungsverfahren, welches für Mutter und Kind eine sichere und höchst effektive Methode zur Geburtserleichterung darstellt.
    Die werdende Mutter kann weiterhin aktiv und mobil die Geburt Ihres Kindes gestalten und erleben.

    Unsere Hebammen sind in traditioneller chinesischer Medizin ausgebildet und können sowohl geburtsvorbereitende Akupunktur als auch geburtsbegleitende und schmerzerleichternde Akupunktur durchführen.

    Zudem verfügen unsere Kreißsääle über Aromatherapie-Lampen. Mit Hilfe verschiedener Düfte kann die Geburt beeinflusst werden und auch die Stimmung und der Entspanntheitsgrad der wehenden Patientin positiv beeinflusst werden. Sie können gerne auch eigene Duftöle zur Geburt mitbringen.

    Auch Musik hilft zu entspannen, weshalb im Kreißsaal eine Auswahl verschiedenster CDs vorhanden ist, aus der Sie, falls gewünscht, ihre Lieblingsmusik auswählen können. Neben der Musik stehen auch meditative Klänge zur Verfügung. Gerne können Sie auch eigene Tonträger mitbringen, um wie von zu Hause gewohnt entspannen zu können!

Sie haben in unserer Klinik auch die Möglichkeit zur Spende von Nabelschnurblut, falls Sie dieses wünschen. Unaubhängig von der Art der Entbindung kann im Anschluß an die Geburt das in der Nabelschnur und der Plazenta verbleibende Blut gespendet werden. Dieses Blut wird weder Ihnen noch dem Neugeborenen "weggenommen", es handelt sich um Blut, dass im Falle einer Nicht-Spende in der Plazenta verbleibt und somit verloren geht. Die kostbaren Stammzellen, die sich in großer Menge im Nabelschnurblut befinden, können jedoch für kranke Kindern oder Erwachsenen lebensrettend sein.

Unsere Geburtsklinik arbeitet mit der Jose-Carreras-Stammzellbank der Uni-Klinik Düsseldorf zusammen. Nähere Informationen zu der Spende, die für Sie natürlich kostenlos ist, erhalten Sie bei der Anmeldung zur geburt oder hier.

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Kontakt
Klinik für Frauenheilkunde & Geburtshilfe
Gräulinger Str. 120, 40625 Düsseldorf

Telefon: 021128003502
Telefax: 02112800959